Bautätigkeit für schnelles Internet

Die Telekom baut ihr Netz mit Vectoring-Technik aus. Leerrohre für Glasfaserkabel werden zur Zeit entlang der Bundesstraße 3 von Ettenheim nach Ringsheim und dann später auch in einzelnen Ortsstraßen verlegt. Anschließend werden in der Ortslage an folgenden Stellen die Verteiler zu Multifunktionsgehäusen umgebaut und per Glasfaser miteinander verbunden:

1)    Ecke Alte B3/Hausener Straße

2)    Ecke Alte B3/Ettenheimer Straße

3)    Ecke Alte B3/Schillerstraße

4)    Ecke Hausener Straße/Herrenstraße

5)    Ecke Grasweg/Schulstraße

Für den Ausbau und Anbindung sind Tiefbauarbeiten und Montagearbeiten erforderlich. „Diese Arbeiten sind die Grundlage für die schnellere Internetverbindungen in Ringsheim voraussichtlich ab Ende des Jahres. In der Bauzeit wird mit einzelnen Einschränkungen zu rechnen sein. Aber im Hinblick auf die künftige Verbesserung bei der Internetversorgung nehmen wir das gerne in Kauf“ so Bürgermeister Pascal Weber. Mit einem Abschluss der Bauarbeiten in Ringsheim ist bis Mitte April zu rechnen. Anschließend erfolgt die technische Aufrüstung.

Die Telekom hat mit den Tiefbauarbeiten und Rohrverlegungen für den FTTC-Ausbau begonnen. Für die Leitungsverlegung ist die Firma Firma Kabel X beauftragt. Die Firma Kabel X ist derzeit zwischen Ettenheim und Ringsheim entlang der B3 mit der Verlegung der Glasfaserleitung zu Gange.

"Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind", schreibt die Telekom. Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud werde bequemer. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 MBit/s.

Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler wird das Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt. Das sorgt laut Telekom für erheblich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Die Verteiler werden zu Multifunktionsgehäusen (MFG) umgebaut. Die großen grauen Kästen am Straßenrand werden zu Mini-Vermittlungsstellen. Das Lichtsignal der Glasfaser wird in elektrisches Signal umgewandelt und von dort über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss der Kunden übertragen. Vectoring kommt zum Einsatz, um die Kupferleitung schnell zu machen. Eine Technik, die elektromagnetische Störungen beseitigt. Grundsätzlich werden die nahe an dem Multifunktionsgehäuse (MFG) wohnenden Abnehmer die höchste Geschwindigkeit erhalten.