Ringsheim schließt große Baulücke

Im Johannesgarten werden bis September elf Bauplätze entstehen, für die es bereits 40 Interessenten gibt.

Erschließung Johannesgarten
Das neue Baugebiet ist ein großer Wurf für die Gemeinde Ringsheim: (von links beim Spatenstich) Joachim Gugel, Dirk Geromüller, Holger Fischer, Bürgermeister Heinrich Dixa, Lioba Fischer, Holger Schnabel, Ingmar Roth , Norbert Kaufmann, Tina Zepezauer, Uwe Müller, Manfred Weber, Andreas Marre und Jürgen Schwarz. Foto: Adelbert Mutz

Mit einem symbolischen Spatenstich hat in Ringsheim die Erschließung des neuen Baugebietes Johannesgarten begonnen. Es gibt bereits 40 Interessenten. Mit der Schließung einer innerörtlichen Baulücke habe man ein landespolitisches Ziel erfüllt, sagte Bürgermeister Heinrich Dixa, zugleich werde es das Sahnehäubchen im Ort sein. Die topografische Wannenlage sei für die Planer eine große Herausforderung gewesen. Die Nachfrage nach bezahlbaren Bauplätzen sei vorhanden, etwa 40 Bewerber haben laut Dixa bereits Interesse gezeigt.

Für Badenova-Konzept sei es nach der Erschließung des Gewerbegebietes Leimenfeld II das zweite Erschließungsprojekt in Ringhseim, betonte Ingmar Roth von dem Ableger des Energieversorgers, der die Grundstücke erworben und die Planung umgesetzt hat. Durch den Anschluss an das örtliche Nahwärmenetz sei eine effiziente Wärmeversorgung des Wohngebietes möglich.

Das Wohngebiet umfasst 7836 Quadratmeter. Elf Bauplätze mit einer Größe von 430 bis 540 Quadratmetern für Einfamilienhäuser werden entstehen. Die komplette Finanzierung der Erschließung in Höhe von etwa 570 000 Euro erfolgt außerhalb des Gemeindehaushaltes.

Die Grundstückspreise liegen preislich zwischen 195 und 215 Euro pro Quadratmeter.

Ausführende Firmen bei der Planung waren das Planungsbüro Fischer aus Freiburg, das Ingenieurbüro Gugel aus Schallstadt-Mengen und das Vermessungsbüro Schnabel aus Herbolzheim.

Die Tiefbauarbeiten werden von der Firma Amann aus Sasbach/Kaiserstuhl ausgeführt.

Bis September soll die Erschließung abgeschlossen sein, danach könnte bereits der erste Häuslebauer seinen Traum verwirklichen, hat Bürgermeister Heinrich Dixa den zeitlichen Ablauf beschrieben.

Die Grundstücksverkäufe erfolgen über die badenovaKonzept.

[Text: Badische Zeitung 9.3.2015]