Brandschutzerziehung für Kinder der KiTa

Einem relativ neuen Betätigungsfeld widmeten sich Ringsheimer Feuerwehrmänner am vergangenen Donnerstag. Brandschutzerziehung für Kinder der Ringsheimer KiTa stand am Vormittag auf dem Programm. Für das wichtige Thema hatten sechs Männer der Wehr extra Urlaub genommen.

Mit der Aktion wolle man Brandschutzerziehung und -aufklärung im häuslichen Bereich sowie in Schulen und Kindergärten fördern, sagte Kommandant Frank Biehler, der die Aktion leitete. Es gehe nicht darum den Kindern alles zu verbieten was mit Feuer zu tun hat. Es gehe vielmehr darum, den Kindern das Wissen und die Gefahren des Feuers und des Rauches zu vermitteln und ihnen das richtige Verhalten im Gefahrenfall einzuprägen. Und sei es auch nur die Fähigkeit, im Ernstfall die Notrufnummer 112 zu wählen.

Mit der Aktion wolle man Brandschutzerziehung und -aufklärung im häuslichen Bereich sowie in Schulen und Kindergärten fördern, sagte Kommandant Frank Biehler, der die Aktion leitete. Es gehe nicht darum den Kindern alles zu verbieten was mit Feuer zu tun hat. Es gehe vielmehr darum, den Kindern das Wissen und die Gefahren des Feuers und des Rauches zu vermitteln und ihnen das richtige Verhalten im Gefahrenfall einzuprägen. Und sei es auch nur die Fähigkeit, im Ernstfall die Notrufnummer 112 zu wählen.

Die Brandschutzerziehungsarbeit für Schulen und Kitas werde inzwischen in vielen Gemeinden durch die örtlichen Wehren durchgeführt, informierte Volker Kern bei der Veranstaltung. Kindgerechte Brandschutzerziehung sei eine gemeinsame Aufgabe sowohl für Träger, Eltern und Erzieherinnen. Die Feuerwehren stünden hier als Paten gerne zur Verfügung, meinten Jörg Muttach und Andreas Ludin.

Kinder müssen lernen, wie schnell durch Unachtsamkeit ein Feuer ausbrechen kann, wie man dies verhindert und falls es doch passiert, wie man sich richtig verhält. Ein hoher Anspruch an Kinder, zumal viele Erwachsene damit ihre Schwierigkeiten haben, stellt Thomas Nieborwsky, stellvertretender Feuerwehrkommandant, fest. Er übt mit Kindern im Gruppenraum des Feuerwehrhauses den Umgang mit Streichhölzern und mit den damit verbundenen Gefahren. In einer anderen Gruppe können es Kinder kaum erwarten, in das rießige Feuerwehrauto zu klettern. Zuvor durften sie erfahren, dass neben Feuerwehrmännern auch viele technische Geräte im Auto Platz finden.

Eine dritte Gruppe lernt die Ausrüstung eines Feuerwehrmannes kennen, dürfen Materialien fühlen und anziehen, sowie eine Rettungshaube anprobieren. Die Angst vor dem „maskierten“ Feuerwehrmann verlieren war auch Hintergrund diser Aktion. Und das Highlight kam zum Schluss. Im Hof des Kindergartens durften die Kinder mit viel Wasser selbst Feuerwehr spielen. Dabei durften sie auf die Erfahrung des Alterskameraden Bernhard Biehler setzen. Und wie merken sich die Kinder die Notrufnummer 112? Eigentlich ganz einfach, denn Eins und Eins ist Zwei.

Die Brandschutzerziehung wird auch in der Karl-Person-Schule durchgeführt. Die Aktion sei nicht ganz uneigennützig, meinte Frank Biehler, denn man bemühe sich ständig um Nachwuchs. Etwa zwölf Jugendliche gehören derzeit der Jugendwehr an, darunter ein Mädchen. Man habe in den letzten Jahren gute Erfolge bei der Jugendausbildung erzielt, meinte Biehler, „man muss aber dran bleiben“.  

[Text und Bilder: Adelbert Mutz]