Partnerschaftsfest am 25. / 26. April 2009

Ringsheimer Delegation beim Partnerschaftsfest in Albigny/s.S., Frankreich

Albigny 2009
Eine Ringsheimer Delgation machte sich am Samstag, 25.04.09, mit dem Bus auf den Weg zum Partnerschaftsfest mit der französischen Partnergemeinde Albigny. Dieses jährliche Fest findet wechselweise in den beiden Gemeinden statt und ist inzwischen eine feste Einrichtung neben etlichen anderen Aktivitäten. So trugen in den vergangenen Jahren die häufigen Begegnungen zwischen den Bürgern der beiden Gemeinden dazu bei, dass zum Teil langjährige Freundschaften entstanden und gepflegt werden.

Die Anreise erfolgte auf gewohnter Strecke über Mulhouse - Belfort - Besancon - Beaune - Chalon - Albigny bei Lyon. Die Vorsitzende des Freundeskreises für Gemeindepartnerschaften, Christa Mutz, begrüßte alle Mitreisenden, unter ihnen auch Bürgermeister Dixa mit Gattin.

Lyon war zunächst das Ziel, dort war eine zweistündige Besichtigung der Altstadt
(Vieux Lyon) angesagt, wobei Bürgermeister Heinrich Dixa bei herrlichem Wetter durch die Altstadt führte. Ein beeindruckendes Ziel war dabei die Kathedrale St. Jean, unweit des Rhoneufers im romanischen und gotischen Stil erbaut. Typisch nicht nur in Lyon sind auch die Innenhöfe mit abzweigenden Traboules (Querungen), in Lyon stammen diese Traboules aus der Renaissance. In diese Zeit fühlte sich der Besucher auch versetzt, weil an diesem Tag ein historisches Stadtfest über die Renaissance-Zeit stattfand. Die Altstadt von Lyon wurde 1998 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Am Nachmittag wurde die Ringsheimer Gruppe im historischen Saal der Gemeinde Albigny von Bürgermeister Jean-Paul Colin, Vertretern des Partnerschaftskommitees, sowie Bürgerinnen und Bürgern von Albigny empfangen. Mit dabei war wie immer Altbürgermeister Henry Saint-Pierre, der Mitbegründer und Initiator der Partnerschaft war. Die beiden Bürgermeister betonten in Begrüßung und Ansprache die Wichtigkeit der Begegnungen sowohl für die Gemeinden als auch für die Nachbarländer Frankreich und Deutschland. Beim Stehempfang mit kleinen Spezialitäten aus Albigny und der Region entstanden die ersten Gepräche. Da zwischenzeitlich auf beiden Seiten zum Teil zweisprachig kommuniziert wird, halfen „Dolmetscher" schon einmal aus, wenn das Thema kurz zum Stocken kam.

Alle angereisten Gäste aus Ringsheim wurden von Gastgebern aus Albigny privat aufgenommen, um den Sinn einer Gemeindepartnerschaft gerecht zu werden, nämlich auch Kontakte auf ganz individueller Ebene herzustellen und zu pflegen.

Am Abend trafen sich Gastgeber und Gäste in der Gemeindehalle zum Partnerschaftsfest. Das Partnerschaftskommitee aus Albigny wartete mit einem hervorragenden Menue auf, das zwischen den Gängen durch eine professionelle Showgruppe auf der Bühne bereichert wurde. Drei Tänzerinnen und ein Tänzer verzauberten mit wechelnden Kostümen und Themen die Festgesellschaft. Von „Cancan" bis „Karneval in Rio" reichten ihre Darbietungen; gelegentlich war sowohl optisch als auch akustisch die Atmosphäre von „Moulin Rouge" in Paris zu spüren.

Zwischen den einzelnen Tanzthemen trat ein junger temperamentvoller Sänger auf die Bühne und begeisterte das Publikum, das auch durch manchen französischen „Gassenhauer" zum Mitsingen angeregt wurde.

Der Sonntag begann mit dem Frühstück bei den jeweiligen Gastgebern. Der Vormittag diente der individuellen gemeinsamen Gestaltung, wobei starker Regen das vorgesehene Boulespiel gehörig vermasselte. Das tat jedoch der guten Stimmung beim abschließenden Abschlussbuffet keinen Abbruch.

Vor der Abreise, traditionell eine Stunde später als vorgesehen, fiel doch der Abschied gelegentlich schwer, betonten die beiden Bürgermeister von Albigny und Ringsheim sowie die Vorsitzende des Freundeskreises für Gemeindepartnerschaften Ringsheim, Christa Mutz, dass es wieder einmal eine wunderbare Begegnung war. Ein herzliches Dankeschön erging an die Verantwortlichen von Albigny für ein perfektes Fest und die große Herzlichkeit, die den Ringsheimer Gästen entgegengebracht wurde. Christa Mutz bedankte sich ihrerseits bei den Ringsheimer Teilnehmern, von denen ein paar das erste Mal dabei waren.