TTC
Spiel und Spaß standen im Vordergrund bei der Kooperation Schule und Verein

TTC macht den Ringsheimern Beine

Auf immer größeres Interesse stößt das sportliche Angebot des Ringsheimer Tischtennisclubs.
Mit den Minimeisterschaften und dem anschließenden Grümpelturnier maßen Kinder, Jugendliche und Erwachsene ihr Geschick mit dem kleinen Tischtennisball.

Der 1. Vorsitzende des TTC Gerold König und Lehrer Konrad Erny von der Karl Person-Schule hatten mit ihren Helfern 45 Kinder, 17 Mädchen und 28 Buben zu betreuen, welche in verschiedenen Altersgruppen die Sieger ausspielten. Zwischen der Ringsheimer Schule, dem TTC, als auch mit dem Tennisclub, der Handballabteilung und der Musikkapelle, besteht seit etlichen Jahren eine gute Kooperation, in der auf Seiten der Schule besonders Konrad Erny aktiv ist.
Seit über 35 Jahren ist er nicht nur Lehrer an der Schule in Ringsheim, sondern er kennt auch die Strukturen der Vereine, mit denen die Schule zusammen arbeitet. Und das trägt Früchte. Dass der Überblick über das wuselige Geschehen in der Halle nicht verloren ging, dafür sorgten Susanne Kunzer mit ihrem Team des TTC. Und in drei Stunden standen dann auch die glücklichen Sieger fest. Neben den Urkunden gab es einige Sachpreise an die Gewinner zu verteilen. Und Dank des Sponsoren der Raiffeisenbank Ringsheim gab es auch ein kostenloses Vesper mit Getränken für die Kinder.

Die Platzierungen:
Mädchen (11-12 Jahre): 1. Alicia Paulino, 2. Noemi Nantele, 3. Bianca Emmenecker
Mädchen (9-10 Jahre): 1. Saphira Paulino, 2. Tina Neumann, 3. Miriam Gellert
Mädchen (8 und jünger): 1. Sarah Kunow, 2. Anita Kaiser, 3. Jana Erny

Buben (11-12 Jahre): nur ein Teilnehmer, Tim Bihl
Buben (9-10 Jahre): 1. Marcel Bihl, 2. Lucas Dickert, 3. Janik Weber
Buben (8 und jünger): 1. Florian Schüller, 2. Chris Frei, 3. Leonard Grabbe

Dem Namen alle Ehre machten 14 Zweiermannschaften beim anschließenden „Grümpelturnier", das offen ausgeschrieben war. In den Zweiermannschaften fanden sich neben einem Ehepaar (Oliver und Stefanie Schüller) auch der Opa mit seinem Enkel (Adelbert und Cornelius Mutz). Die „Schnelle Truppe" der Feuerwehr und die Handballabteilung gingen gleich mit drei Mannschaften an den Start. Die„Kommunalpolitiker" waren mit dem Bürgermeister Heinrich Dixa und Gemeinderat Manfred Weber vertreten. Eine reine Damenmannschaft stellte gar die Feuerwehr mit Bianca Kossmann und Petra Wieber. Hinzu kamen private Gruppen, die sich zum Teil erst kurz vor dem Turnier fanden.

Es wurde in zwei Gruppen mit sechs und sieben Mannschaften, jeden gegen jeden gespielt. Der Spielmodus wurde aus Zeitgründen auf zwei Gewinnsätze reduziert. Die Sieger standen nach einem Doppel und zwei Einzelspielen fest. Bisweilen gab es für die „Amateure" erhebliche Irritationen bei der Zähl- und Spielweise gerade im Doppel (wer gibt, wer steht wo wie?). Fachkundigen Rat gab es dann vom Veranstalter. Bald kristallisierten sich die Favoriten heraus, die sich dann auch in der Endrunde wiederfanden. In der Endrunde trafen dann die vier besten Mannschaften aus der Vorrunde aufeinander. Als Sieger ging „Stammtisch Heckenrose" mit Edgar Hoffman und Rolf Schumacher hervor. Den zweiten Platz erreichten „Handball 3" mit Michael Weber und Armin Frei. Es folgten die Mannschaft „OP" mit Roland Weber und Wolfgang Bihl, sowie „Handball 1" mit Albrecht Person und Rolf Kaufmann.

Bei dem mehrstündigen Turnier war nicht nur Geschick, sondern auch eine Menge Kondition gefordert. Und je später der Abend, desto vielfältiger das „Doping", denn ohne ging es doch nicht. Manch ein Spieler glich seinen Flüssigkeitsverlust mit einem Fläschchen Bier aus, das diskret unter der Platte versteckt wurde. Die Turnierleitung unter Michael Rauer drückte ausnahmsweise ein Auge zu.

So ging für die jungen und älteren Freizeitspieler ein sportlich schöner und erfolgreicher Tag zu Ende, der für den TTC zwar viel Arbeit einbrachte, aber für den Tischtennisclub, für die Teilnehmer und insbesondere für die Kooperation Schule und Verein ein voller Erfolg war. Wiederholung im kommenden Jahr ist angesagt.


Autor: Adelbert Mutz