Ringsheimer Kinder machen sich auf die Reise zur französischen Partnergemeinde

kinder Strassburg
Vom Straßburger Hauptbahnhof startete die Gruppe mit dem Zug nach Lyon

Au revoir, wir sind dann mal weg! Zwar nicht sehr lange, aber zumindest für eine Woche bei den französischen Freunden in Albigny/s.S. Vierzehn Buben und Mädchen, im Alter zwischen zehn und dreizehn Jahren machten sich auf den Weg, um eine Woche bei Familien in der Partnergemeinde zu verbringen. Und wenn Kinder auf Reisen gehen, ist das immer aufregend, sowohl für Kinder und Eltern. Das erste Mal von zu Hause weg, eine Woche ohne Mama und Papa, das verursacht bei der Abreise unterschiedliche Emotionen. Nicht auszuschließen sind Heimwehgefühle, die bei jedem Kind irgend wann einmal aufkommen können. Aber da sind ja noch zwei erfahrene Begleiterinnen, Ursula Mutz und Bettina Malzacher. Die beiden „Ersaztmütter auf Zeit" werden „das Kind schon schaukeln", wenn es notwendig ist. Erstens sind sie selbst Mütter, zweitens sind beide der französischen Sprache mächtig.

Am Pfingstmontagmorgen ging es zunächst mit den Gemeindemobilen zum Bahnhof nach Strassburg. Dort stieg die Gruppe in den Zug, um durch die landschaftlich abwechslungsreichen Regionen des Elsass, Franche Comte, Burgund und Rhône-Alpes Richtung Lyon zu fahren. Dort warteten bereits Mitglieder des Parnerschaftskomitees und nahmen die Ringsheimer Gruppe in Empfang. Am Abend machten die Kinder dann die ersten Bekanntschaften mit Gastfamilien in Albigny. Der gegenseitige Besuch der Kinder von Albigny und Ringsheim ist für die Vorsitzende des Freundeskreises Christa Mutz ein fundamentales Erfordernis, weil die Gemeindepartnerschaft von allen Generationen getragen werden soll. Für die Kinder habe es gleich mehrere Vorteile. Sie werden mit der französischen Sprache und der Kultur konfrontiert und die Besonderheiten einer französischen Familie kennenlernen.

Neben einem Besuch in der Großstadt Lyon werden die Kinder auch den französischen Schulalltag erleben. Im Angebot sind auch sportliche Aktivitäten in einem Klettergartens und die Kinderherzen werden höherschlagen, wenn es zu einer Besichtigung in eine Chocolaterie (mit dégustation) geht.
Finanzielle Unterstützung wird durch das Deutsch-Französische-Jugendwerk (DFJW) geleistet, so können die Kosten für die Eltern niedrig gehalten werden.

Text und Bild: Adelbert Mutz