Eröffnung des 33. Wein- und Gassenfestes

Rämässerkönigin 2010
Festrede, Rämesserkönigin und Sonne zur Gassenfesteröffnung in Ringsheim

Zur Eröffnung des 33. Ringsheimer Gassenfestes fanden sich die Bürgermeister der umliegenden Gemeinden ein, um mit einem ersten Glas Ringsheimer Wein auf gutes Gelingen anzustoßen. Als prominentester Gast durfte Bürgermeister Heinrich Dixa Staatsminister Helmut Rau begrüßen, ein gern gesehener Gast in Ringsheim, wie der Bürgermeister betonte.

In seiner Begrüßungsrede stellte Dixa fest, dass allen Wetterberichten zum Trotz die Sonne rechtzeitig zur Stelle sei. Und er sollte recht behalten, denn pünktlich zur Eröffnung war sie wieder da -die Sonne. Das Gassenfest hätte von seiner Attraktivität nichts verloren und durch die Neugestaltung der Herrenstraße noch dazu gewonnen, stellte Dixa fest. Besondere Grüße richtete er an die belgischen Freunde aus Merelbeke, die seit 32 Jahren regelmäßig zum Ringsheimer Gassenfest kommen. Auch einige Freunde aus der Partnergemeinde Albigny waren wieder gekommen. Über die Festtage servieren sie im Bistro „Chez Henry" den bekannten „Beaujolais" mit Wurst- und Käsehäppchen aus Frankreich.

Der Dank des Bürgermeisters galt den zahlreichen Helfern der Vereine und Institutionen, ohne die das Gassenfest nicht möglich wäre. Gleiches gälte für die Anwohner der „Festmeile", die Einschränkungen in Kauf nehmen und das Gassenfest sogar aktiv unterstützen würden. Die amtierende Rämesserkönigin Evelyne I. (Evelyne Gantert) trat ebenfalls ans Mikrofon und wünschte dem Fest einen guten Verlauf. Keinerlei Probleme hatte der Bürgermeister mit dem
Fassanstich, denn seit 25 Jahren schwingt er den Hammer, um danach die ersten Freibiergläser zu füllen. Auch etliche Gläser Ringsheimer Wein machten die Runde. Zum Ende der Eröffnungsfeier gab es noch einmal Marschmusik mit dem Stück „San Carlo" von Oskar Tschuor.

Nach kurzer Zeit waren die Lauben der Vereine besetzt, die Gäste hatten eine große Auswahl badischer und Ringsheimer Spezialitäten zur Auswahl. Die Gassenfestmusikanten lockten mit fetziger Musik die Gäste in die Musikerlaube. Und zu später Stunde versammelten sich die meist jüngeren Besucher noch an den Bier- Wein- Sekt- und Saftständen, um vor dem Nachhausegehen noch einen „Absacker" zu sich zu nehmen.

Viele Besucher nutzten am Sonntagmittag die Gelegenheit, das Mittagessen zum Gassenfest nach Ringsheim zu verlegen. Immer wieder richtete sich der Blick nach oben, ob drohende schwarze Wolken ihre nasse Last bei sich behalten würden. Nicht immer ging der Wunsch in Erfüllung, ohne Regen ging es dieses Mal doch nicht.