Bürgermeistercuvée beim Seniorenmittag in Ringsheim

Es waren noch einige Plätze frei beim Ringsheimer Seniorennachmittag im Bürgerhaus. Das lag aber daran, weil der Sonntag noch einmal ein traumhaft sonniger Tag war und viele sich noch einmal von der Herbstsonne verwöhnen ließen. Bürgermeister Heinrich Dixa konnte dennoch eine große Zahl Seniorinnen und Senioren begrüßen, darunter Altbürgermeister und Ehrenbürger Ludwig Greber und Ehrenbürger Alfons Mutz mit Ehefrauen. Dixa dankte vorab allen, die Jahr für Jahr zum Gelingen des Seniorennachmittages beitragen. Verwaltung und Vereine organisierten diesen Tag mit einem bunten Programm. Man wolle den älteren Mitbürgern eine Freude bereiten als Dank des Gemeinwesens für die Aufbauarbeit in der Gemeinde, sagte der Bürgermeister. Ein fester Bestandteil ist inzwischen auch Oskar Hog, der in Reimform durch das Programm führte.

Den Auftakt machte die Seniorensinggruppe unter der bewährten Leitung von Monika Müller. 16 Frauen und zwei Männer singen seit zwölf Jahren im Seniorenchor. Am Seniorennachmittag unterhalten sie regelmäßig ihre Alterskolleginnen- und Kollegen. Begleitet wurden sie von Angelika Heumann und Erich Biehler mit ihren diatonischen Akkordeons. Beide begleiteten  auch den weiteren Melodienreigen aus alten Schlagern zum Mitsingen. Auch die jüngere Generation ließ sich in das Programm einspannen. Unter der Leitung von Ruth Volz wirbelten Jungrämässer mit einem flotten Tanz über die Bühne. Im Anschluss daran führte die Rämässergarde unter der Leitung von Sybille Friedmann einen Gardetanz auf. Zwischenzeitlich genossen die Senioren Kaffee und Kuchen. Eine außergewöhnliche Spende der Gemeinde war der diesjährige Bürgermeistercuvée, den Bürgermeister Heinrich Dixa ausschenken ließ. Es war gewissermaßen ein guter Ersatz für den Federweißen, der auf Grund der frühen Weinlese nicht mehr zur Verfügung stand.

Wer gut isst und trinkt, der braucht Bewegung, dachte sich Hilde Bär mit ihrer Seniorengymnastikgruppe. Sie führte mit der Gruppe vor, wie einfach es sein kann, mit wenig Aufwand etwas für die Gesundheit im fortgeschrittenen Alter zu tun. Es kam wie es erwartet wurde, das ganze Bürgerhaus machte begeistert mit, dabei war der Spaßfaktor sehr hoch.

Den musikalischen Schlusspunkt setzte die Ringsheimer Blasmusikkapelle unter der Leitung von Werner Parotat. Die Ringsheimer Sopranistin Jasmin Nopper sang, begleitet von der Kapelle und mit Unterstützung der Senioren im Saal, das Volkslied „Geh` aus mein Herz und suche Freud“. Ein gelungener und schöner Nachmittag ging zu Ende und lieferte wieder einmal den Beweis, dass das Zusammenwirken zwischen Jung und Alt in Ringsheim funktioniert und praktisch gelebt wird.

[Text und Bild: Adelbert Mutz]