Symbolischer Spatenstich für die Kleinsten der Kleinen

Mit dem ersten symbolischen Spatenstich begann in Ringsheim der Bau des Kindergartens für Kinder unter drei Jahren. Der Neubau für zwei Kleinkindgruppen mit 20 Kindern unter drei Jahren wird direkt neben dem bestehenden Kindergarten erstellt und kann somit in das pädagogische Konzept der Kinderbetreuung direkt integriert werden.

„Wir hoffen, dass es reicht“, sagte  Bürgermeister Heinrich Dixa bei der Begrüßung von Vertretern der Gemeinde und der Kirche. Mit etwa 900 000 Euro seien die Kosten etwas teurer als erwartet berechnet. Aber mit 240 000 Euro aus Mitteln des Bundes und bereits zugesagten 80 000 Euro aus dem Ausgleichsstock, würden ein Drittel der Kosten über Zuschüsse erbracht.

Mit vorhandenen Rücklagen werde der Hauptteil der Kosten bestritten, Kredite seien nicht erforderlich. Die Gemeinde sei sich -auch auf Grund aktueller Gerichtsurteile- ihrer Verantwortung bewusst, auf Grund der politischen Vorgaben, ab August 2013 für Kinder unter drei Jahren einen Krippenplatz zur Verfügung zu stellen. Es sei aber auch eine  wichtige Maßnahme zur Zukunftssicherung der Gemeinde. Das dritte Mal in seiner Amtszeit werden größere bauliche Maßnahmen für die Kinderbetreuung durchgeführt, stellte Dixa fest.

Eine Menge Alternativen wurden seitens des Architekturbüros „faasarchitektur+“ geprüft und dem Gemeinderat vorgelegt, erläuterte Oliver Faas. Eineinhalb Jahre lang wurden etliche Varianten ins Auge gefasst: Anbau an den bestehenden Kindergarten, Anbau bei der Grund- und Hauptschule und Verlegung des Kindergartens zur Schule, Neubau auf der grünen Wiese neben der Schule, oder ein Neubau neben dem bestehenden Kindergarten.

Der Gemeinderat habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, die Varianten waren oft Anlass emotionaler Diskussionen im Rat, führte Faas an. Die energetische Versorgung mit Fernwärme für das Objekt mit 350 Quadratmetern Nutzfläche ist nicht nur für den Architekten eine „super Sache“. Es soll ein Ort zum Wohlfühlen werden, meinte Faas. Pfarrer Roland Rettenmaier bekundete von Seiten der Trägerschaft die Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Er hoffe gleichzeitig, dass bis zur Eröffnung im Mai 2013 alles unfallfrei verlaufen werde.  

[Text und Bild: Adelbert Mutz]

Es kannn losgehen, in weniger als einem Jahr sollen in der neuen Kinderkrippe Kleinkinder betreut werden. Vertreter des Gemeinderates, des Kindergartens und der Kirche nahmen am symbolischen ersten Spatenstich teil