Eine Papstbank mit Blick auf die Hochkönigsburg

Bei gutem Wetter ist die Hochkönigsburg oberhalb des Städtchens Kintzheim gut zu sehen. Früher diente die Straße den großen Lastkraftwagen der Marke Faun zum Transport von Erz oder Abraum.

Heute ist es wesentlich ruhiger, Wanderer und insbesondere Familien nutzen die nur wenig befahrene Straße, um zum Tierpark, Bergspielplatz oder zum Heubergturm zu gelangen. Mit der Parkbank wurde ein weiterer Platz der Ruhe auf dem Kahlenberg geschaffen. Hilmar Weber ist auch in der Nachbargemeinde Ettenheim engagiert. Während eines Krankenhausaufenthaltes fiel dem Seniorchef des Kenzinger Betonkunststeinwerkes auf, dass die Elisabethenstatue mit dem Kind auf der Nordseite renovierungsbedürftig ist.


Als Mann der Tat fackelte Weber nicht lange und machte sich als ausgewiesener Fachmann für Betonkunststeinherstellung mit Unterstützung der Krankenhausverwaltung und der Stadt Ettenheim ans Werk. Bürgermeister Heinrich Dixa lobte das besondere Engagement von Weber als Beitrag zur touristischen Aufwertung der Gemeinde. Rosemarie und Jürgen Springer aus Ettenheim, die regelmäßig und gerne im Ringsheimer Naherholungsgebiet zum Wandern unterwegs sind, schätzen die Ruhe und die schöne Landschaft. Wer abends den Sonnenuntergang über den Vogesen miterleben will, dem bietet die Parkbank nun eine gute Gelegenheit.

Text und Bild: Adelbert Mutz