Alles reine Nervensache - Vortrag der VdK

Der VdK-Ortsverband Ringsheim lud zu einem Vortragsabend in den Ringsheimer Bürgersaal zum Thema „Entspannung für Muskulatur, Wirbelsäule und Nervensystem“ ein. Referent war Hans Burg, der in Lahr eine Praxis für Vitametik betreibt. Für die Zuhörer ein relativ neuer Begriff aus der Gesundheitsprävention, der Erklärungsbedarf hatte.

Vitametik wird dort angesetzt, wo zuerst Verspannungen auftreten, nämlich im Hals-, Nacken- und Rückenbereich, erklärte Burg. Und solche Verspannungen erzeugen Körperfehlhaltungen, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Schwindel und Schlafstörungen. Dem wolle Vitametik mit einer ganzheitlichen, innovativen Behandlungsmethode begegnen. Die optimale Nervenimpulsversorgung aus dem Gehirn sei für jede Körperzelle die Voraussetzung für Regeneration, Gesundheit und Wohlbefinden.

Verspannte Muskeln drücken jedoch auf die Nerven und verhindern so die Nervenimpulsversorgung, fuhr Burg weiter.  Die Lösung: Der Vitametiker zielt darauf ab, mit seinem effektiven, an der seitlichen Hals-Nackenmuskulatur ausgeführten nerval-muskulären Impuls dem Körper die Möglichkeit zurückzugeben, Blockaden, Verkrampfungen und Beschwerden langfristig wieder selbst zu lösen. Das Gehirn soll diesen Impuls als Entspannungssignal erkennen und dem Körper die Information geben, Spannungszonen aufzulösen. Eine nachhaltige Regeneration kann beginnen. Vor der Behandlung mache sich der Vitametiker im intensiven Gespräch ein Bild über die Beschwerdesituation. Mit einem Beinlängentest werde die Seite ermittelt, auf der die Behandlung auszuführen sei.

Die entscheidende Behandlung fände auf der Anwendungsliege statt, indem der Vitametiker mit dem Daumen an einer bestimmten Stelle an der Halsmuskulatur einen gezielten, schmerzfreien und äußerst genauen reflektorischen Impuls auslöst. Um den Erfolg zu gewährleisten, solle man die Behandlungen in größeren Zeitintervallen wiederholen, erläuterte Burg. Diese Methode ersetze jedoch nicht die Behandlung durch einen Arzt, sie sei jedoch eine wertvolle Ergänzung.

Text und Bild: Adelbert Mutz