Weinbau und Landwirtschaft waren in Ringsheim immer von großer Bedeutung

Hanf- und Flachsanbau sowie die Weberei waren die Haupterwerbsquellen der Bevölkerung. Auch der Ölfruchtanbau war stark entwickelt. 

Um 1800 begann im Zusammenhang mit dem Einzug der Zigarrenfabriken der Anbau von Tabak. Im Jahr 1855 erhielt der Ringsheimer Tabakanbauer Georg Köbele auf der Pariser Welt­ausstellung einen 1. Preis für seinen Tabak. Dieser gute Ruf im Qualitätsanbau hat sich bis heute erhalten. Insgesamt waren fünf Zigarrenfabriken in Ringsheim, von denen die letzte im Jahr 1985 geschlossen wurde.

332 bäuerliche Betriebe gab es im Jahr 1925. 202 Betriebe im Jahr 1960. Heute sind noch 4 Haupterwerbslandwirte im Ort. Die nachfolgenden Generatio­nen haben oftmals andere Berufe ergriffen und betreiben die Landwirtschaft und den Weinbau im Nebenerwerb.

Die Weinanbaufläche beträgt ca. 60 ha. Die Rebsorte Ruländer folgt mit 10 ha. Anbaufläche der Sorte Spätburgunder Rotwein mit 18 ha. Auch der Müller-Thurgau wird auf über 6 ha. Fläche angebaut. Weiter ist der Gewürztraminer, Regent, Auxerois und die Cabernet-Sorten u.a. vertreten.